Start Freiwillige Nach 3 Monaten Pause
Nach 3 Monaten Pause

Bericht über die weitere Planung Januar 2011

 

Hallo, ihr Lieben!

Wir, d. h. Emma, Josselyn, Graciela, Jimmy  und wir vier Freiwilligen, hatten gestern eine Reunión. Ich möchte euch über die Resultate dieser Reunion berichten, damit ihr am Donnerstag in der Vereinssitzung darüber diskutieren könnt.
In der Reunión ging es um unser Interesse (Freiwillige), die Arbeit in den Gemeinden zu intensivieren.
Da die APREDEN-Sitzung von Sonntag auf Freitag diese Woche verschoben wurde, sind die Resultate erstmal als Ideen von uns zu verstehen. Allerdings hat Jimmy, als Präsident, schon Interesse für diese Ideen gezeigt.

Die Grundidee ist regelmässig mit Aktivitäten in die Comunidades zu fahren.

 

Dabei kann, wie in der Bibliothek im Casco Urbano, die Lektüre, das Lesen allgemein gefördert werden. Des Weiteren geht es darum, in der Bildungs- und Erziehungsarbeit Unterstützung zu leisten, sowie die Entwicklung von Fähigkeiten und Interessen zu begleiten.

Für die jeweiligen Fahrten in die Comunidades werden jedes Mal Themen vorbereitet. Zum Vermitteln der Themen gibt es eine Menge an Ideen und Hilfsmittel. Im Folgenden eine Liste von denen, die uns gestern eingefallen sind:

1.     Bücher

2.     Spiele: Brettspiele und Bewegungsspiele

3.     Buntstifte, Malsachen usw.

4.     Bildungsfilme
Um die Filme in den Comunidades, die keinen Strom haben zeigen zu können, könnte überlegt werden, die Solarzelle der Bibliothek zu nutzen (diese befindet sich hier ja gerade ausser Funktion).

5.     Gartengeräte und Handwerkzeuge
Es könnten die Schulgärten unterstützt werden (dabei muss der Austausch mit INTA gesucht werden, denn seit diesem Jahr sind Schulgärten vom Bildungsministerium vorgeschrieben).
Es könnten ebenso mit der Unterstützung von Tavo Talleres de Carpintería angeboten werden.
In weiterer Zunkunft kann überlegt werden, mit den Kindern in den Schulen kleine Viveros anzulegen.

6.     Cocina Solar

7.     Musikinstrumente

8.     Bänke, Tische, Hängematten, „Sonnensegel“ usw., um ein angenehmes Lernklima zu erzeugen

9.     Honig, Pulseras, Stifte und Cuadernos (zum Managuapreis) dienen nicht als Hilfsmittel, sondern als Service in den Comunidades

10. Plastikflaschen können mitgenommen werden zur Bibliothek und dann zusammen nach Managua gebracht werden, wo sie recycelt werden.

11. Enlaces, Boletina

12. Promotores
Verschiedene Promotores können bei der Arbeit helfen, so haben wir konkret daran gedacht bei „Música en los barrios“ um Unterstützung anzufragen. Eine Möglichkeit wäre z.B. Freiwillige von „Música en los Barrios“ nach San Pancho einzuladen.

Neben der Arbeit an einem „Thema des Tages“, können bereits vorhandene Strukturen unterstützt werden.

Die neuen Fächer ECA (Expresión Cultural y Artística) und OTV (Orientación Técnico Vocacional) stellen für viele Lehrer eine grosse Herausforderung dar. Es fehlt an Hilfmitteln, aber auch an Ideen und Fähigkeiten auf Seiten der Lehrer.
Im Fach ECA werden Themen wie Tanz, Musik, Theater, Folklore und Malerei für einen begrenzten Zeitraum unterrichtet. Im Fach OTV sollen Schulgärten, Tischlereikurse usw. angeboten werden. In diesen zwei Fächern kann der Verein gut mit Materialien und Arbeit der Freiwilligen Unterstützung leisten.
Auch der Umweltunterricht in den Comunidades könnte mit den Fahrten verbunden werden, indem diverse Materialen mitgenommen werden können, wie beispielsweise Pflanzen des Vivero, Filme zu Umweltthemen, etc.

Zweitens können die Becados mehr in die Arbeit des Vereins integriert werden. So kann ihnen die Verantwortung als „Niño bibliotecario“ in der Comunidad übertragen werden. Das bedeutet, dass eben diese Wünsche, Vorschläge und Ideen der Kinder der Comunidad an uns weitergeben werden könnten. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, ihnen einen „rote Kiste“ mit Literatur, Büchern zu überlassen. Sie hätten dann die Verantwortung für die Ausleihe. Bei den regelmässigen Besuchen in den Comunidades können die Bücher von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

Jegliche organisierte Gruppen können unterstützt werden.
Ganz speziel kann die Red de Jovenes (in dem sich schon Luis und nun auch Mara engagieren möchte) mit Fahrten in die Comunidades unterstützt werden.

 

 

 
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